Es lief eigentlich ganz gut, bis wir Innovationsmanagement eingeführt haben

So oder so ähnlich hört man es immer wieder, wenn man sich mit Managern aus dem deutschen Mittelstand unterhält. Nach bestem Wissen und Gewissen werden Methodiken zur Regelung von Innovation eingeführt. Dabei ist es fast egal, ob es ein Trichtermodell mit Reifegrad-Beurteilung oder der Design Thinking Ablauf ist, oft tappen Firmen in eine Falle: Die Planung des Unplanbaren. Kreativität auf Knopfdruck. Und die Aufzucht eines lebendigen Organismus mit Hilfe eines Business Plans und berechneter Amortisation. Dabei will ich nicht als Gegner dieser Methodiken und Hilfsmittel verstanden werden. Ganz und gar nicht. Aber es bleiben Hilfsmittel!

Kennt ihr sie nicht auch, die beiden Firmen?
a) Firmen die noch nie etwas von Design Thinking, Lean Start Up oder Business Model Canvas gehört haben – und innovieren wie die Weltmeister.
b) Top ausgebildete Innovations-Manager und -Beauftragte die in Kreativ-räumen und War-Rooms zwar beklebte Wände aber leider keine Innovation hervorbringen.

Das ist sicherlich keine bahnbrechende Erkenntnis, viel spannender ist die Auseinandersetzung mit der Differenz von a) und b) (außer dass die einen Innovationen haben und die anderen eben nicht. Und vielleicht, dass die einen coolere Räume haben und die anderen nicht). Mit dieser Frage haben wir uns bei V&S nun eine ganze Zeit auseinandergesetzt, und wir haben versucht folgende Fragen zu beantworten:

  1. Warum sollte man überhaupt innovieren?
  2. Was zur Hölle ist denn eigentlich (k)eine Innovation?
  3. Wie entsteht Innovation?
  4. Wie verhindere ich als Manager und Vorgesetzter erfolgreich Innovation?

Im Folgenden unsere Gedanken:

Warum Innovation wichtig ist?

Sollte das sonnenklar sein, bitte direkt zu Punkt 2 weitergehen. Für Alle anderen folgt unsere Sicht:
Mit dieser Frage haben wir uns am Anfang etwas schwer getan. Warum? Weil wir am Innovieren (fast alle) Spaß haben (sonst wären wir nicht bei V&S gelandet). Aber in Gesprächen mit Kunden, Partnern und Vertretern aus der Industrie war schnell klar, dass das nicht alle so sehen. Mein erster Reflex in den Diskussionen war dann: „ihr kennt doch alle die NOKIA Geschichte…“. Aber mal ehrlich, wen lockt man damit schon vorm Ofenrohr hervor? Da kommt doch die Disruptions-Welle gerade recht. Keiner ist mehr sicher! Nicht einmal Banken oder Staaten (Blockchain sei dank!). Trotzdem würde ich einen etwas differenzierteren Erklärungsversuch wagen wollen.
Argument I – für Innovation: Wir unterschätzen grundsätzlich die Geschwindigkeit von neuen Trends,
Bewegungen und Lösungen. Dazu kann ich die Vorträge von Prof. Dr. Gunter Dueck (YouTube-LINK) aber auch
von Zukunftsforscher Lars Thomsen (YouTube-LINK) empfehlen. Jeder der sich vornimmt, „bald“ in das Thema einzusteigen und erstmal beobachten will setzt sich der Gefahr aus, gnadenlos abgehängt zu werden. Ganz nach dem Motto „dieses Internetz setzt sich eh nicht durch“.
Argument II – für Innovation: Sitzt man als Technologieführer (oder Lösungsführer) auf der gerade aktuellen S-Kurve (S-Kurven-Konzept) und blickt mit Selbstsicherheit oder gar ein An?ug von Arroganz auf neue Lösungen, dann sei auch hier Vorsicht geboten. Denn bei vielen Lösungen wurde die mangelnde Performance in den Anfängen belächelt.
Argument III – für Innovation: Innovationsfreundliche Umgebungen werden immer auch kreative und schöpfende Menschen anlocken. Nur mit diesen Menschen ist es möglich Unternehmen weiterzuentwickeln, denn trotz Internet of Things, Industry 4.0 und Mensch Maschinen Kollaboration entwickeln im Moment nur Menschen Ideen.

Was ist (k)eine Innovation?

Nach einigen Diskussionen kamen wir bei V&S auf folgende Merkmale:
Innovation ist es, wenn…

  • die Umwelt überrascht ist
  • es vom Anwender als neuartig wahrgenommen wird
  • es ein Problem löst und oder unerfüllte (unbewusste) Bedürfnisse erfüllt
  • es Wertschätzung vom Anwender erfährt

Innovation kann dabei auf verschiedenen Ebenen entstehen:

  • Prozess/Ablauf
  • Produkt/Service

Das sind die beiden Ebenen bei denen wir uns als Maschinenbauer und Betriebswirte gleich wohl fühlen. Aber es
gibt noch weitere Ebenen:

  • Geschäftsmodell – BEISPIEL: „Wir verkaufen keine Fräszentren mehr, unsere Kunden zahlen pro gefertigtes Teil (in der entsprechenden Qualität) direkt per Blockchain“
  • Management – BEISPIEL: „Statt Hierarchisch zu managen installieren wir selbst-organisierte Teams mit maximalem Autonomiegrad“
  • Sinn/Bedeutung – BEISPIEL: „Statt Gewinnmaximierung stellen wir die Pflege von Mensch zu Mensch in den

Mittelpunkt“Spätestens beim letzten Punkt entsteht der Räucherstäbchen und Esoterik-Verdacht. Sobald man allerdings Firmen kennenlernen durfte, denen Innovationen in diesen Ebenen gelungen ist, ist es plötzlich sehr greifbar und durchaus beeindruckend. Bei Diskussionen fällt auf, dass Innovation gedanklich oftmals beschränkt wird auf Produktinnovationen. Viele der mächtigsten Innovationen entstehen aber derzeitig in anderen Bereichen. So stellt die NewWork – AGILE Bewegung eine Institutionelle – Organisatorische Innovation dar, die auch vor dem übergeordneten Sinn und der Bedeutung der Unternehmen nicht halt macht. Dabei können Innovationen inkrementell, radikal und auch disruptiv sein. Warum ist die Schärfung des Begriffes relevant und wichtig? Nur wenn es Einigkeit darüber gibt, was Innovation und was keine Innovation ist, wird es möglich sein über den Erfolg beim Erzeugen eines innovationsfreundlichen Milieus zu urteilen.

Wie entsteht eine Innovation?

Wäre es nicht super, wenn nun das Patentrezept folgen würde? Leider glaube ich (inzwischen) nicht (mehr) an den einen heilbringenden (Methoden-) Weg. Trotzdem hat mich die Frage beschäftigt, was die verbindenden Elemente in erfolgreichen Innovations-Teams sein könnten. Folgende Prinzipien erscheinen uns als sinnvoll.
Trommelwirbel…

  • Denke in Innovations-Phasen nicht in Sequenzen
  • Der Anwender steht mit seinen Problemen und Bedürfnissen im Zentrum
  • Mache kleine iterative Schritte mit einer experimentellen / spielerischen Haltung
  • Scheitere schnell und oft um Risiko zu minimieren
  • Verbreite Zuversicht und Mut

Wie verhindere ich als Führungskraft erfolgreich Innovation?

Schritt 1: Verlange das nächste Facebook. Es muss schon der große Wurf sein, ansonsten veranlasst man den Stopp der laufenden Aktionen.
Schritt 2: Nur wenn es perfekt ausgereift ist darf es gezeigt werden. Was sollen sonst die Kunden und Wettbewerber sagen. Strebe immer die 120% Lösung an. Denn nur die perfekt ausgereiften Lösungen werden sich durchsetzen. Schritt 3: „Papa (oder Mama) sagt was eine gute Idee ist“. Nur zentral und durch erfahrene Manager kann entschieden werden welche Idee das Zeug zu einer echten Innovation hat.
Schritt 4: Wenn es eine gute Idee ist muss man das auch durch Business Pläne und ROI Berechnungen zeigen
können. Sollten die Mitarbeiter dazu nicht im Stande sein, taugt die Idee nichts. Weitere Maßnahmen sind zu stoppen.
Schritt 5: Die Verantwortung für Innovation ist an Einzelpersonen festzumachen. Benenne einen Innovationsbeauftragten und incentiviere diesen. Z.B. durch die Erreichung einer gewissen Anzahl an Patentanmeldungen. Sollte danach immer noch widerborstige Innovation entstehen könnte eine Innovationskampagne helfen. Kündige die Kampagne mit wirksamen Marketingunterlagen an. Die Einzelworkshops sind durch die Führungskräfte zu leiten um direkt Schritt 1-5 anzuwenden. Wenn danach keine der Ideen umgesetzt werden, hat man es ziemlich sicher geschafft. Innovation wurde erfolgreich verhindert.

Experiment

Ausgehend von einer zentralen Problemstellung eines Kundens entwickelt Ihr im Team innerhalb von einer Woche einen ersten „Prototypen“. Dabei verwendet Ihr folgende Vorgehensweise: SPRINT – Buchvorstellung durch Bastian Wilkat . Das Ergebnis wird nach dieser Woche mit einem Schlüsselkunden diskutiert und weiterentwickelt. IN EINER WOCHE!

Agilität

Während Lean dort gelingt, wo der Routine-Anteil der Wertschöpfung sehr hoch ist, ist das Denken und die Praktiken von Agilität dort gefragt, wo die Wertschöpfung stark mit Dynamik konfrontiert wird. Wo also heftige, häufige und unvermeidbare Überraschungen an der Tagesordnung sind.
Großprojekte, Anlagenbau, Entwicklungsabteilugen oder Software-Projekte für Kunden sind typische Umgebungen, in denen „Detail-Pläne und Standard-Prozesse“ eher unwirksam oder sogar hinderlich sind. „Planning is everything. The plan is nothing“, wie Peter Drucker einst sagte. Gute, gemeinsame Vorbereitung ist wichtig – aber der Glaube daran, dass ein Detail-Plan in komplexer Umgebung kontrolliert ausführbar sei, ist naiv.
Wenn Kundenaufträge komplex – also überraschungsintensiv – sind, dann kommt es darauf an, viel und schnell zu lernen und konstruktiv mit ad-hoc-Problemen umzugehen. Gute, interdisziplinäre Teamarbeit ist dann wichtiger als strikte Einhaltung von vereinbarten Prozessen. Dann sind klare Entscheidungsspielräume hilfreich. Oder Praktiken, die eine größere Verantwortungsübernahme und Entscheidungen in Teams ermöglichen und vereinfachen.
Die viel gehypten Methoden und Frameworks wie Scrum oder SaFe sind meist eine eher unpassende Blaupause. In agilen Firmen geht es nicht nach Lehrbuch zu: Sie orientieren sich an der Frage: „Was ist die nächste, relevante, große Herausforderung? Was erproben wir als nächstes, um diese Herausforderung zu meistern?“

Lesenswerte Vordenker: J. Appelo, M. Sutherland, F. Laloux

TOC

Wenn Organisationen große und multiple Kundenprojekte oder Entwicklungsprojekte machen – also hunderte von Leuten an dutzenden von Kundenprojekten arbeiten, dann sprechen wir von Multiprojekt-Management.
Wenn es eine natürliche Abfolge von Fachdisziplinen gibt, wie im Anlagenbau (Engineering, Einkauf, Aufbau, Inbetriebnahme), ist die Bearbeitung mit fokussierten Teams, die wochenlang an einem einzigen Projekt arbeiten, nicht realitätsnah. Die Folge sind detaillierte Pläne für alle Projekte, so dass die Abteilungsleiter ihre Leute beplanen können. Soweit die Theorie – aber das klappt ja nicht.
Gutes Multiprojektmanagement geht anders – und zwar so, dass Organisationen konstruktiv mit unvermeidlicher Ungewissheit, Schätzfehlern und Überraschungen umgehen können.
1.) lokale Ziele sind zweitrangig. Gemeinsame Ziele sind erstrangig: Mehr Projekte durchbringen, Projekte beschleunigen und Kundentermine halten.
2.) Schätzungen bleiben Schätzungen und werden nicht in Verbindlichkeiten verwandelt. So kann Offenheit und konstruktive Lösungssuche im Umgang mit Unvorhergesehenem erreicht werden.
3.) gemeinsame, grobe, sehr ambitionierte Pläne – denn unter Unsicherheit gibt es keine realistischen Pläne. Zeitpuffer für die Absicherung des Liefertermins werden sichtbar und am Ende des Projektes gebündelt.
4.) der Fokus der Organisation wandert weg von der „Abteilungs-Kapazitäts-Planung, Projektplan-Einhaltung und Kostenkontrolle“ hin zu „gemeinsame Durchsatz-Steigerung, gemeinsame Problemlösung und Fluß der Projekte“.
Das Erstaunliche: Diese Fokus-Verschiebung macht Projekt-Organisationen ehrlicher, schneller, kostengünstiger und termintreuer.

Lesenswerte Vordenker: E. Goldratt, U. Techt

Lean

Wenn Arbeitsprozesse sich wiederholen, dann gilt es den Wertstrom so zu organisieren, dass er verschwendungsarm und schnell fließt. Bemerkenswerte Grundlage der Lean-Philosophie ist ein inzwischen gut empirisch abgesichertes Paradoxon: Management-Teams, die sich auf die Optimierung lokaler Verantwortungsbereiche stürzen und dabei Ressourcen-Effizienz und Kosten in den Mittelpunkt stellen, erreichen etwas – aber im Vergleich erstaunlich wenig. Management-Teams, die den Fluss des Wertstromes anstreben, bekommen dreierlei: Fluss, Ressourcen-Effizienz und hohe Verbesserungsgeschwindigkeit.
Lean ist keine Ansammlung von Werkzeugen, sondern eine Denkschule rund um die Fragestellung nach exzellenter Wertschöpfung.

Zentrale Elemente gelingender Lean-Aktivitäten sind:
1.) von relevanter Herausforderung und realen Durchbruchzielen getriebene Veränderung. Lean ist nie Selbstzweck.
2.) Verstehen des komplizierten Wertstromes und der konkreten Hürden auf dem Weg zum Sollzustand, um den Herausforderungen zu begegnen.
3.) schnelle, kleine Such-Bewegungen: Experimente, wenn es um unbekannte Hürden geht in einem Umfeld, dass würdevolles Scheitern ermöglicht.
Das nennen wir ReaLean.

Lesenswerte Vordenker: T. Ohno, W. E. Deming, M. Rother, J. K. Liker, R. Suri (QRM)

Systemtheorie

Warum sind Organisationen wie sie sind? Warum braucht man Macht? Wo schadet die Nutzung von Macht? Wie entsteht Team-Spirit? Warum kann man Kultur nicht (direkt) gestalten? Welchen Effekt hat die Kopplung von Boni an KPIs in dynamischer Umgebung? Warum scheitern Transformationen regelmäßig und immer wieder? Was sind die schädlichen Verhaltensmuster, die Höchstleistungs-Firmen allesamt unterlassen? Wie können Führung, Struktur und tägliche Praktiken in der Wertschöpfung und im Management so verändert werden, dass Veränderung gelingt? Welches Klima wird für Innovation und echte Verbesserungsarbeit gebraucht und wie kann man gute Randbedingungen dafür schaffen? Fragen über Fragen…

Die „funktionale Systemtheorie sozialer Systeme“ bietet einen fundierten Denkrahmen um zu verstehen, warum Organisationen so ticken wie sie ticken und bietet Erkenntnisse und wirksame Denkwerkzeuge, wie Höchstleistung entsteht und wie sie verhindert wird.

Lesenswerte Vordenker: N. Luhmann, F. B. Simon, S. Kühl, R.K. Sprenger

Unser Verständnis

Beschreibung der typischen Ist-Situation
  • Management-Teams tendieren dazu, bekannte Muster zu reproduzieren und bekannte Probleme mit den immer gleichen Rechtfertigungen und Forderungen zu diskutieren.
  • Es werden Ziele, Maßnahmen und Verantwortlich festgelegt – aber die Entschlossenheit, Gemeinsamkeit und Ambition bleiben auf der Strecke. 
  • Es ist gar nicht so einfach, das Wesentliche zu sehen und wirksame Ideen für mehr Wettbewerbsfähigkeit zu entwickeln. Insbesondere wenn die Player und die Ideen dieselben sind wie beim letzten Mal. 
  • Digitalisierung, Agilität, Lean, Energiewende, Personalmangel, Stahlpreis, Regierungswechsel, E-Mobilität und ein verheerender Beschaffungsmarkt. Themen gibt es wahrlich genug. Chancen auch. Aber wie bekommt man das Neue wirklich als Chance in die bestehende Kultur der Firma „reingedengelt“.
Beschreibung der Soll-Situation
  • Es gibt klare, ansteckende Durchbruchziele für 2022 – also solche, die die Kreativität und das Engagement der Leute entfachen.
  • Die Führungskräfte engagieren sich nicht wegen ihrer persönlichen Ziele, sondern weil die gemeinsamen Ziele extrem wichtig für die Firma und also für das gesamte Management-Team sind. Das erzeugt Zug.
  • Hinter den Durchbruchzielen stehen glaubwürdige Umsetzungs-Ideen und Verantwortliche – aber keine Detailpläne.
  • Die meisten Mitarbeiter verstehen, was das Management-Team vorhat und warum. Sie kennen ihren Beitrag.
Ziel: Ambitionierte Durchbruchziele, Selbstverpflichtung der Führungskräfte, Aktivierung der Organisation, Energie von Anfang an.

Preis: 2 x 4h-Workshop für 1990,– €*

* Alle Preise verstehen sich zzgl. Mehrwertsteuer und 10 % Reisekosten. Da Zahlungsziel für alle Rechnungen beträgt 10 Tage rein netto.

Unser Verständnis

Beschreibung der typischen Ist-Situation
  • Firmen beschäftigen sich mit Digitalisierung in der Hoffnung auf bessere Wertschöpfung. Im Prozess oder im Produkt.
  • Bestehende Muster verhindern einen echten Durchbruch in der Wertschöpfung.
  • Das Ergebnis: mehr Schlagworte statt bessere Wertschöpfung, d.h. der Kundennutzen oder die Prozess-Effizienz ändern sich kaum
Beschreibung der Soll-Situation
  • Kundenprobleme, Produkte und Wertschöpfung werden durchleuchtet
  • Echte, wertvolle Kundenprobleme werden als Chancen entdeckt
  • Es ergibt sich eine Perspektive: „Ohne Digitalisierung gar nicht machbar“
  • Digitalisierung aus der Markt-Perspektive „wertvoll verkaufbar“
Ziel: Digitalisierung als substanziellen Beitrag zur Wertschöpfung nutzen.

Preis: 4h-Workshop für 990,– €*

* Alle Preise verstehen sich zzgl. Mehrwertsteuer und 10 % Reisekosten. Da Zahlungsziel für alle Rechnungen beträgt 10 Tage rein netto.

„Es ist ein großes Mißverständnis, dass Selbstorganisation Anarchie gleicht. Selbstorganisation erzeugt Strukturen, Rituale und Arbeitsweisen mit sehr hoher Passung zum Markt. Besser als ein Chef das könnte. Das ist der Witz daran.“

Daniela Ringler

Wer denkt, dass Soziologie und Shopfloor Management nicht zusammenpassen, hat definitiv noch nicht Daniela Ringler kennengelernt. Mit ihrem Verständnis für organisationale Zusammenhänge und dem Blick für’s Praktische hat die studierte Soziologin schon bei einigen Mittelständlern die Produktionsabläufe optimiert, bevor sie zu V&S gekommen ist. Ihre Begeisterungsfähigkeit steckt an und sät bei jedem Veränderungsverweigerer den „Da geht doch noch mehr“-Samen.

„Es gilt das sowohl als auch. Organisationale Ambidextrie ist die Fähigkeit sich gleichzeitig zu optimieren und zu erneuern. Die Schwierigkeit ist den Spannungsbogen zu halten.“

Christian Köster

Christians Herz schlägt für eine sinnhafte und wertschaffende Arbeitswelt. Als Impulsgeber, Berater und Facilitator reizt es ihn, Organisationen und Teams zukunftstauglich zu machen und zu halten. Aus seiner zwanzigjährigen Berufslaufbahn in einem größeren mittelständischen Maschinenbau-Unternehmen weiß er aus erster Hand und eigener Erfahrung, wie Unternehmen ticken, wie sie in der Vergangenheit funktioniert haben und was sie benötigen, um in der Zukunft bestehen zu können.

„Die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen ist absolut auf Augenhöhe, fast familiär.“

Nicole Tietz

… ist die Frau der ersten Stunde. Sie hat sehr bald die Unternehmensgründer dabei unterstützt, die organisatorischen und kaufmännischen Strukturen zu legen. Freundlich und bestimmt achtet sie auf alle administrativen Erfordernisse. Sie hält den Kollegen den Rücken frei, damit diese sich um das Beratungsgeschäft kümmern können. Als Seele von V&S sorgt sie dafür, dass das Team funktioniert. Nicht zuletzt ist sie bei unseren Veranstaltungen die charmante Gastgeberin

„Wenn Leute von Agiliät als ’neue Methoden‘ sprechen, dann haben sie meist wenig verstanden. Agilität ist im Kern: Überregulierung reduzieren, funktionale Silos abbauen, Herausforderungen mit Teams verbinden.“

Andreas W. Simon

… ist seit 2013 Partner der V&S GmbH. Sammelte vor seinem Weg zu V&S Führungserfahrung in der Industrie, fand seine berufliche Bestimmung aber früh in der Beratung. Seitdem begleitet er ganzheitliche Veränderungsprozesse, spannt den Rahmen für neue Organisationsstrukturen und übernimmt auch mal die Rolle der Interimsführungskraft.
Er hält in Projekten die Fäden zusammen und behält in Großprojekten den Überblick über alle zum Erfolg führenden Faktoren.

„Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeiter wünschen sich Wissen über Methoden, um Verbesserungen von Prozessen herbeizuführen. Die eigentliche Ursache nach diesem Wunsch der Methodenkompetenz ist jedoch die angewöhnte Unfähigkeit zu Lernen und zur Veränderung.“

Uwe Wehler

… seit August 2022 bei V&S. Übernahm in jeder seiner beruflichen Entwicklungsphasen Führungsverantwortung und schreckte auch vor Projekten nicht zurück, von denen andere aus Ungewissheit über den Projekterfolg lieber Abstand genommen haben. Nach mehr als 30 Jahren Berufserfahrung in Projekt- und Transformationsmanagement, Teamaufbau und -entwicklung, Marketing, strategische Unternehmensentwicklung und Controlling hat er seine Berufung gefunden und wechselt die Seite vom Auftraggeber zum Consultant. Ihm geht es darum, Unternehmen nicht nur bei der Problemlösung zu unterstützen, sondern eine nachhaltige Veränderung herbeizuführen.

„Neues Management hat genau einen Zweck: Wettbewerbsfähigkeit. Alles andere ist Romantik.“

Martin Mittendorf

… arbeitet und lernt seit 2013 bei V&S. Hat nach dem Maschinenbau-Studium Unternehmenslogistik erforscht und dadurch begonnen sich mit Verbesserungsprozessen, Qualitätsmanagement, LEAN-Produktion und Organisationsentwicklung auseinanderzusetzen. Bei Marktführern der Werkzeugmaschinen- und Agrarindustrie hat er die praktische Umsetzung dieser Themen koordiniert, vertieft, gestaltet und schließlich verantwortet. Sein Bedürfnis wirklichen, anhaltenden Nutzen zu erzeugen – statt bloß fleißig-korrekt Verbesserungs-TO-DOs abzuarbeiten, treibt ihn um und folglich in die Arme von V&S.

„Viele Werkzeuge aus dem agilen Werkzeug-Koffer machen strukturelle Probleme sichtbar. Es ist die Verantwortung des Managements, diese Probleme zu lösen. Sonst ist die Nutzung dieser Werkzeuge kontraproduktiv.“

Benno Löffler

… ist lange dabei. Er hat am Fraunhofer IPA Beratung gelernt und arbeitet seit 20 Jahren als Berater. Seine unkonventionelle Art Dinge zu erklären und auf den Punkt zu bringen, fällt auf. Meist Positiv. Sein Optimismus ist ansteckend. Insgesamt sorgt er dafür, dass unsere Kunden eine andere Perspektive auf sich und ihr Unternehmen bekommen. Sein Fokus: Transformation durch Erkenntnis und Veränderung der Randbedingungen. Nicht Menschen ändern. Nicht Methoden nutzen. Sondern Kontext ändern.

„Organisationen können meist mehr als sie glauben. Wenn Teams durchzünden geht’s richtig los.“

Anna Ljubomirska

… kümmert sich darum, dass Dinge funktionieren: Reisen, Planspiele, Termine. Ihre Hartnäckigkeit und Sorgfalt hat dazu geführt, dass wir uns blind auf sie verlassen. Auch wenn abends um 23:00 Uhr die Reise kollabiert, sie hilft immer. Jede Firma sollte eine Anna haben. Wir haben jedenfalls eine Außergewöhnliche.

„Agilität ist wie Freundschaft: Ein soziales Resonanzphänomen, das auf gegenseitiger Freiwilligkeit beruht. Implementierung führt zu nichts.“

Michael Kasteleiner

… ist seit 2012 Partner der V&S GmbH. Er verfügt über mehr als 15 Jahre Führungserfahrung in der Industrie. In diesem Zusammenhang initiierte und leitete er diverse Change-Projekte und eine umfangreiche Lean-Transformation. Diese Führungserfahrung bringt er nun als Sparringpartner der Entscheider zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Ertragsstärke bei Klienten in unterschiedlichen Sparten, insbesondere bei Maschinenbauern, mit ein.


Höchstleistung wird möglich durch Führung hin zur Selbstorganisation.

Carolin Diekmann

… seit Januar 2019 bei V&S. Begann ihren beruflichen Werdegang als Projektingenieurin in der Nahrungsmittelindustrie, leitete verfahrenstechnische Projekte im In- und Ausland. Über ein berufsbegleitendes Masterstudium kam sie auf die Spur der Selbstorganisation und muss seither ihre Begeisterung für diese Arbeits- und Lebenseinstellung teilen. Ihr geht’s darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich sowohl Teams als auch Einzelpersonen zu Höchstleistern entwickeln können.

„Wer komplexe Probleme mit einer Methode lösen will, der hat noch etwas zu lernen.“

Tim Comanns

… ist seit Anfang 2013 als Berater bei V&S. Der studierte Wirtschaftsingenieur beschäftigt sich seit dem Studium mit der Frage, wie eine gedeihliche Zusammenarbeit in Organisationen gestaltet werden kann. Nach seinem Berufseinstieg als Projektingenieur wechselte er zu V&S und hat dort vor allem das Thema dynamikrobustes Multiprojektmanagement aufgebaut. Ihm ist daran gelegen, Multiprojekt-Organisationen zu mehr Leistungsfähigkeit zu führen und in Schieflage geratenen Projekten zum Turnaround zu verhelfen.